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Seit 18 Jahren siedeln sich wieder Wölfe in Sachsen an. Waren sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland ausgerottet, leben im Freistaat aktuell 17 Rudel und 2 Paare. Wölfe sind in Deutschland streng geschützt. Das bedeutet, sie dürfen grundsätzlich nicht gejagt und getötet werden. Das ist durch internationales, europäisches und deutsches Recht geregelt. Nur unter strengen Voraussetzungen ist die Tötung eines einzelnen Wolfs möglich, etwa zur Abwendung erheblicher wirtschaftlicher Schäden oder im Interesse des Schutzes von Menschen.

Mit der zunehmenden Ausbreitung des Wolfes kommt es allerdings immer wieder zu Rissen von Schafen und anderen Nutztieren. Das verursacht Schäden, Kosten und Frustration bei gewerblichen und insbesondere bei nicht-gewerblichen Tierhaltern wie etwa Schäfern. Mit der Ausbreitung der Wölfe in der Kulturlandschaft sind Konfliktsituationen auch in Ortslagen verbunden. Viele Menschen im ländlichen Raum sind verunsichert und haben Angst.

Unser Generalsekretär Alexander Dierks MdL erklärt dazu: "Wir nehmen wahr, dass das Thema Wolf in Sachsen mit einer großen Kontroverse behaftet ist." Mit einer Kampagne wollen wir nun zeigen, dass viele Menschen in Sachsen neue Regeln zum Umgang mit dem Wolf wollen.

Als Sächsische Union setzen uns dafür ein, dass Deutschland im Umgang mit der Ausbreitung des Wolfes klare und handhabbare Regelungen durch das Bundesumweltministerium verabschiedet. Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) hat sich in den letzten Jahren mit Nachdruck auf europäischer und Bundesebene mit einer Vielzahl von Initiativen für eine rechtssichere und konfliktfreie Änderung der Rahmenbedingungen im Umgang mit dem Wolf eingesetzt. Jetzt ist es am Bund, endlich zu handeln!

Wir fordern:

  1. Bundeseinheitliche Regelungen für den Umgang mit dem Wolf.
  2. Jährliche Überprüfung des Erhaltungszustandes des Wolfes, auch länderübergreifend.
  3. Klare Rechtsgrundlagen für eine schnelle Umsetzung notwendiger Abschüsse.
  4. Vollständige Übernahme der entstehenden Kosten für Prävention und Schadensfälle der Tierhalter durch den Bund.

Wir unterstützen ausdrücklich die Aktivitäten der Sächsischen Staatsregierung, sich im Bundesrat für eine zügige und praktikable Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes einzusetzen.

Helfen Sie mit und tragen Sie sich auf der Unterstützerseite ein. Setzen Sie ein Zeichen für die Lockerung der Abschussregelung des Wolfes!

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