2019 werden wichtige Weichen für die Zukunft Sachsens gestellt - zunächst bei den Europa- und Kommunalwahlen und später dann bei der Landtagswahl.
Als Sächsische Union wollen wir auf die Fragen unserer Zeit Antworten geben. Dazu diskutieren wir mit hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in unserem bewährten Format der Denkfabrik. Bereits zum 14. Mal erwarten wir ca. 1.000 interessierte Gäste.
Seien auch Sie dabei und melden Sie sich jetzt an!
Alexander Dierks MdL Generalsekretär der Sächsischen Union
Michael Kretschmer CDU-Landesvorsitzender, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
18:00 Uhr
DENKANSTOß Manfred Weber MdEP Spitzenkandidat zur Europawahl
18:45 Uhr
FACHFOREN
Fachforum 1:
„Unser Europa für mehr Innovation & Wertschöpfung
in Sachsen“
Fachforum 2:
„Unser Europa für einen erfolgreichen digitalen Wandel
in Sachsen“
Fachforum 3:
„Unser Europa für mehr Sicherheit in Sachsen“
Fachforum 4:
„Unser Europa für eine verlässliche Gesundheits- & Pflegeversorgung
in Sachsen“
Fachforum 5:
„Unser Europa für lebenswerte ländliche Räume in Sachsen“
20:15 Uhr
DENKFABRIK-LOUNGE
Moderation: Waldemar Hartmann
Fachforum 1
Sachsen hat sich in den vergangenen Jahren hinsichtlich der Innovationsintensität bereits eine Spitzenposition im Bereich der neuen Länder erarbeitet. Jedoch müssen wir diese Entwicklung weiterhin unterstützen, um durch originäre Innovationskraft in wettbewerbsfähigen Bereichen Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln. Nur so kann Sachsen im europäischen und globalen Wettbewerb bestehen.
Unsere Ziele sind dabei klar definiert. Unsere Innovationsförderung muss themenoffen aufgestellt werden, finanziell gut ausgestattet sein und auf gesellschaftliche Offenheit für Neuerungen treffen. Gleichzeitig muss der Anteil der gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Spitzengruppe der europäischen Regionen liegen.
Der Wissens- und Technologietransfer trägt dazu bei, dass Ergebnisse der in Sachsen ansässigen Forschungsinstitute auch branchenübergreifend in Sachsen zu Wertschöpfung und Arbeitsplätzen führen. Sachsen muss mehr sein, als verlängerte Werkbank!
Daher setzen wir uns durch eine „Kultur des Ermöglichens“ dafür ein, dass die Risikobereitschaft und das Durchsetzungsvermögen von Einzelunternehmern oder Teams in Unternehmen durch unsere Gesellschaft die größtmögliche Unterstützung bei der Hervorbringung von Neuem erfahren.
Das alles können wir in den kommenden Jahren nur mit der Unterstützung und der engen Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern schaffen. Insbesondere im harten Wettbewerb mit Asien und Nordamerika bedarf es kluger Ideen und einer engen Kooperation innerhalb der Europäischen Union
Hermann Winkler
Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments
Dr. Stephan Meyer
Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion
COO und Gesellschafterin DREBERIS GmbH, Stellv. Vorstandsmitglied der Europäischen Volkspartei EVP
Dr. Steffen Preissler
Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie
Waldemar Hartmann
Journalist
Moderation
Fachforum 2
Digitale Technologien verändern unsere Gesellschaft und Wirtschaft in einem so rasanten Maße, dass das Wort ‚Revolution‘ wieder die Runde macht. Der Vergleich zu den Anfängen des industriellen Zeitalters Ende des vorletzten Jahrhunderts liegt auf der Hand.
Die digitale Wirtschaft wächst sieben Mal schneller als die Realwirtschaft. Der schnelle Breitbandzugang heute hat einen genau so großen Einfluss auf die Wirtschaft, wie Elektrizität und Transportnetze seinerzeit. Ein flächendeckender Zugang zu schnellem Internet ist die Voraussetzung für Innovationen wie Telemedizin, intelligente Städte und datengesteuerte Herstellungsverfahren. Wie kein zweites Bundesland unterstützt der Freistaat die Landkreise und Kommunen beim Breitbandausbau. Nirgends im Land wird er an fehlendem Geld scheitern!
Innovationstreiber sind in vielen Fällen junge, aufstrebende Startups, die teils mit disruptiven Ideen auch aktuelle Strukturen herausfordern. Jungen Gründern den Weg zu ebnen und gleichsam bestehende Unternehmen auf dem Weg in das digitale Zeitalter zu unterstützen, ist die große wirtschaftspolitische Aufgabe des kommenden Jahrzehnts.
Europa hält den Schlüssel zum Erfolg in der Hand. Wenn wir mit den großen amerikanischen und aufstrebenden chinesischen Online-Playern mithalten wollen, müssen wir europäisch denken. Und die EU hat erkannt, wie wichtig eine gesellschaftliche, wirtschaftliche aber auch politische Souveränität im Netz für seine Staaten und seine Wirtschaft ist. Daher bleibt das Ziel richtig, in den kommenden Jahren den digitalen Binnenmarkt zu vollenden, denn er verspricht starke Impulse für den Arbeitsmarkt und die gesamte europäische Wirtschaftsleistung. Als hochinnovativer Mikroelektronikstandort hat Sachsen alle Chancen davon in besonderem Maße zu profitieren.
Referenten
Oliver Schenk
Chef der Staatskanzlei und Sächsischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten
Dr. Anna Dorothea Walter
Managerin Digitale Transformation VNG AG
Dr. Tilo Steinmeier
Serial Entrepreneur
Dr. Martin Zavesky
Referent für Digitale Strategie, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Holger Schulze
Managing Director Enterprise Services, KOMSA Kommunikation Sachsen AG
Moderation
Fachforum 3
Sicherheit nach Innen und Sicherheit nach Außen sind zentrale Aufgaben eines Staates. Die Menschen in unserem Land haben einen Anspruch darauf, sicher und selbstbestimmt zu leben. Das setzt klare Grenzen voraus – politische, geographische und rechtliche Grenzen. Ein starker Staat sorgt für konsequente Verfolgung, schnelle Verfahren und zügige Vollstreckung des Rechts. Das schafft Akzeptanz und Vertrauen in der Bevölkerung.
Eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Zeit ist die Ordnung, Steuerung und Begrenzung von Migration. Mit seiner Lage im Herzen Europas nimmt der Freistaat dabei eine besondere Brückenfunktion zwischen West- und Osteuropa ein. Lassen Sie uns gemeinsam darüber diskutieren, was wir bisher erreicht haben und wie wir noch mehr Sicherheit in Europa und für Europa schaffen können.
Referenten
Gerald Knaus
Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative
Rico Reuschel
Leiter der Bundespolizeiinspektion Dresden
Prof. Dr. Günther Schneider
Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium des Innern
Rainer Wendt
Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft
Michael Specht
Mitglied im Landesfachausschuss Innere Sicherheit der Sächsischen Union
Moderation
Fachforum 4
Wie schaffen wir es, eine gute Versorgung auch im ländlichen Raum zu sichern? Wie gelangen Innovationen in das System, die den Patienten einen echten Nutzen bringen? Wie nutzen wir die Chancen der Digitalisierung? Und wie sichern wir den Fachkräftenachwuchs, zum Beispiel bei der Pflege?
Für all diese Fragen spielt Europa eine wichtige Rolle. Gemeinsam wollen wir Antworten finden, um die Gesundheits- und Pflegeversorgung in Sachsen zukunftsfest zu machen.
Referenten
Barbara Klepsch MdL
Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz
Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig
Dr. Wolfgang Knirsch
Vorstandsvorsitzender Vita 34 AG
Dr. Oliver Uecke
Vorstandsmitglied von biosaxony
Bianca Erdmann-Reusch
Fachärztin für Innere Medizin
Moderation
Fachforum 5
Gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Land sind und bleiben Ziel aller politischer Anstrengungen der Sächsischen Union. Mit dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum, mit der Förderung Vitaler Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum oder dem Ideenwettbewerb im Rahmen der Zukunftsinitiative simul+ hat der Freistaat wegweisende Programme zur gezielten Förderung des ländlichen Raums aufgelegt, die wichtige Impulse zum Schutz von Natur und Umwelt, zur Verbesserung der Wertschöpfung und am Ende zur Steigerung unserer Lebensqualität liefern. Diese Programme sind eingebunden in die Strategie der Sächsischen Staatsregierung für den ländlichen Raum „Vielfalt leben- Zukunft sichern“, mit der alle Ressorts ihren Beitrag zur Stärkung und Entwicklung des ländlichen Raums im Freistaat Sachsen leisten.
Europa kommt bei der Förderung des ländlichen Raums über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) eine besondere Bedeutung zu. Die GAP gehört zu den wichtigsten Aufgabenfeldern europäischer Politik. Einer der größten Unsicherheitsfaktoren für die kommende europäische Förderperiode ist der Brexit und damit das Ausscheiden eines Nettozahlers aus der EU. Wie wirkt sich das auf die GAP aus? Was bedeutet die Finanzlücke im Europäischen Haushalt für den ländlichen Raum und die Landwirtschaft in Sachsen? Wie können Regelungen flexibilisiert und verschlankt werden, um die Akzeptanz bei den Akteuren vor Ort wieder zu stärken und trotz insgesamt geringerer Mittel eine neue Dynamik zu entfachen? Was sind aber auch die gesellschaftlichen Erwartungen an gesundes Essen und nachhaltige Landwirtschaft und wie können diese mit Hilfe von Innovationen noch besser erfüllt werden?
Klar ist: Die Gemeinsame Agrarpolitik muss auch im kommenden Jahrzehnt die Grundlage für eine moderne und ressourcenschonende Landwirtschaft schaffen, die für Arbeitsplätze im ländlichen Raum sorgt und den Landwirten ein Auskommen sichert.
Referenten
Thomas Schmidt MdL
Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft
Verantwortlich Generalsekretär Alexander Dierks MdL Landesgeschäftsführer Conrad Clemens
Pressebetreuung Alexander Szymanski 0351 4491725 alexander.szymanski@cdu-sachsen.de
Verantwortlich für die Fachforen Tilo Schumann 0351 4491738 tilo.schumann@cdu-sachsen.de
Anreise
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Navigationsanschrift
Flughafen Dresden Terminal
Wilhelmine-Reichard-Ring 1, 01109 Dresden
Parken
Zum Parken empfehlen wir das dem Terminal gegenüberliegende Parkhaus. Bitte nutzen Sie zur Einfahrt in das Parkhaus die linke Spur (Sondergenehmigung). Bitte ziehen Sie bei der Einfahrt regulär einen Parkschein. Wählen Sie dann Ihren Stellplatz in einem der beiden Untergeschosse. Gegen Vorlage Ihres Parkscheines erhalten Sie am Einlass von uns zum Sonderpreis von 5,- EUR ein bereits vorbezahltes Ticket, mit dem sich bei Ausfahrt die Schranke öffnen lässt. Eine nochmalige Entwertung am Parkautomaten ist somit nicht erforderlich. Ein direkter Übergang zum Flughafengebäude ist über den gläsernen Tunnel in Ebene 2 möglich.